Auszeit

Maiferien in Hamburg! (Fast) eine ganze Woche voller Samstage habe ich mir daraufhin erlaubt! Herrlich!

Man sollte meinen, ich bräuchte privat auch mal ne Markt-Auszeit, aber nix da! Samstag um neun mit meiner lieben Rebi an der Bushaltestelle getroffen und hochgefahren zum Flohmarkt Am Turmweg. Dann drei Stunden flaniert und geguckt. Und obwohl die Preise definitiv höher liegen als bei meinem Lieblingsflohmarkt beim Museum der Arbeit in Barmbek, bin ich mit ein paar für mich erschwinglichen Schätzen nach Hause gekommen.

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Sonntags dann wieder gaaanz früh aufgestanden und zu zweit losgeflitzt nach Planten un Blomen, um den Dritten von uns noch schlafen zu lassen. So früh waren kaum Leute unterwegs, wir hatten mit wenigen anderen den Park für uns allein. Kann ich nur empfehlen!

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Hier seht ihr im Übrigen Rocky Balboa junior im Reich der Mitte. In Jogginghose abdampfen ist nur sonntags zum Brötchenholen erlaubt. Aber man darf im Falle eines Falles vorher in diesem Aufzug noch den Japanischen Garten besuchen. Und den Spielplatz (Prost, Matrose!) und den Kräutergarten.
Einen Tag später im Sechserabteil des ICE: Da ging es in die alte Heimat, nach München. Ab der fünften Stunde Fahrtzeit wird es immer anstrengend. Dieses Rumgehocke! Die kommenden drei Tage aber waren wir viel in Bewegung, z. B. beim Kieselneischmeißn in d´Isar unter der Großhesseloher Brücke.

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Oder auf der Auer Dult, bei der ich – ungelogen – das letzte Mal gewesen bin, als ich so alt war wie mein Sohn jetzt. Gefühlt immer noch genauso wie früher, obwohl sich München drumherum sehr verändert wie andere Großstädte auch.
Auf der Dult, einer Art Jahrmarkt, tun es immer noch ein „Riesen“-Rad, ein Autoscooter und ein Kettenkarussell. Auf der anderen Seite die Händler mit Haushaltswaren und zum Teil ganz großartigem Trödel. Und der Steckerlfisch darf  nicht fehlen!

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Schiffschaukeln ist auch so ne Sache aus meiner Kindheit. Ich erinnere mich, dass ich  im Biergarten gern von meinen Eltern Geld zugesteckt bekommen und alles bis auf den letzten Pfennig „verschaukelt“ habe. Genug geschaukelt hatte ich dann aber immer noch nicht. Und der Sohn kommt da jetzt ganz nach mir.
The real McCoy geht natürlich auch, z. B. am Hinterbrühler See. Bin aber nicht gerudert, habe nur geguckt. Und das Dolomiti, auf das ich spekuliert habe, gab´s dort auch nicht am Kiosk! Nicht dass ich in Hamburg schon eins gefunden hätte, nur an der Litfaßsäule… ;)

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Isar oder Elbe? Fürs Entlangstreifen die Isar. Aber leben will ich lieber an der Elbe. Meine persönliche Entscheidung.
Aber für all die Skeptiker unter den Nichtbayern: Wer es schafft, vor Ort einen unvoreingenommenen Blick auf München zu werfen, der wird feststellen, dass Bayern a bisserl mehr ist, als uns so einige wohl satirisch gemeinte, aber lediglich Überheblichkeit und Ignoranz transportierende Artikel weismachen wollen. Ihr könnt ja mal Burmester und Bayern bei Google eingeben, dann wisst ihr, was ich  meine.

Don´t generalize, hm?  Über´n Tellerrand gucken hat noch keinem geschadet, die Suppe nebenan probieren auch nicht. ;)

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