Die letzte Plastiktüte

Ich bin Lichtjahre zu spät! Der Plastiktüten-bügeln-und-vernähen-Trend ist (zu Recht!)schon lääängst wieder out. Außerdem  versuche ich doch seit Jahren weitestgehend auf Plastiktüten zu verzichten, ich habe also gar nicht viele in petto, mit denen ich etwas machen könnte!
Eine kleine, geblümte Tüte habe ich neulich beim Aufräumen zusammengeknüllt in unserer Speisekammer gefunden und eine weitere (hmmm, räusper…) wegen des Donald Duck-Motivs geschenkt bekommen. Da dachte ich bei mir, okay, haste zwei Stück mit ganz netten Motiven, also probierst Du das jetzt doch einmal aus, ist ja doch irgendwie spannend. Also habe ich die Tüten zerschnitten und drei bis vier Plastiklagen aufeinander gebügelt. Ganz kurz auf Stufe 2, denn sonst schmurgelt alles weg. Aber ganz ehrlich, überzeugt hat es mich nicht: Ich halte die so entstandene Verbindung des Plastiks in haptischer Hinsicht für eine Vollkatastrophe. Ich könnte daraus keinen Gebrauchsgegenstand nähen, den ich oft anfassen muss, Tasche/Etui fällt total aus. Habt Ihr das einmal ausprobiert, wie findet Ihr die Haptik?
Aus meinen beiden Tütenverbindungen habe ich dann lieber einen Freestyler-Übertopf für Bettys Katzengras sowie ein Hänge-Utensilo (das kostenlose Schnittmuster plus Anleitung findet ihr HIER) für unsere Spülschwämmchen genäht. Plastik darf ja schließlich nass werden.

Fazit: Das mache ich nicht noch einmal! Aber der Hängekörbchen-Schnitt ist ganz knuffig, oder?!

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