Zugereist nach Wilhelmsburg

Hier ein paar Impressionen vom frisch eröffneten QUIDDJE* in Hamburg Wilhelmsburg.
Wirklich famos, was die fünf von VonLani, Quallie, Dr. Nadel, Ethnoé und Parzelle 43 in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben!

Ich wünsch´ einfach alles Gute und ganz viel Glück und Erfolg mit diesem tollen Geschäft!

QUIDDJE
Veringstraße 65
Hamburg-Wilhelmsburg

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 11 bis 18 Uhr
Samstag 11 bis 15 Uhr

Ich bin derzeit als Gastausstellerin mit folgenden Produkten mit im Laden dabei: LANA Handtaschen groß und klein, Scherenutensilos und Backgammons to go zum Zusammenrollen inkl. Spielsteinen

 *’Quiddje‘ ist das, was ich als alter Bayer ‚Zuagroaster‘ nenne: ein frisch Zugezogener, ein Fremder, in der Seefahrt nennt man auch eine Landratte so.

Neuer Südstern am Hamburger Horizont!

Quiddje

In Hamburgs Süden wird seit einigen Wochen schwer renoviert, denn es soll etwas ganz Besonders werden, das QUIDDJE im Stadtteil Wilhelmsburg.

Kommenden Samstag ist es soweit, die Schwingtür wird sich zum ersten Mal öffnen, und ich freue mich mitteilen zu können, dass die Koje mit großen und kleinen LANA Handtaschen, Backgammons to go und farbenfrohen Scherenutensilos im QUIDDJE vertreten sein wird.

Eröffnungsfeier mit Sekt und Freunden und EUCH!
Samstag, 2. April 2016
ab 11.00 Uhr
Veringstraße 65

www.facebook.com/quiddje

Das QUIDDJE wird zukünftig dienstags bis freitags von 11.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 11.00 bis 15.00 Uhr geöffnet haben.

 

Smells like Zirkeltraining

Ich kann Euch heute nicht mehr sagen, wie ich damals drauf gestoßen bin, aber aus der Ferne war ich schon zwei Jahre (gefühlte 10!) Fan der folgenden Produkte. Auf meinem letzten Markt im vergangenen Jahr habe ich nun die herrlichen Oldschool-Taschen von Zwischen.Pol endlich live und in Farbe gesehen! Und die, die dahintersteckt, nämlich die Frau mit dem wunderbaren Pseudonym  Dolores del Rio, gleich dazu!

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Frau Dolores aka Sandra hat sich, wie man unschwer auf den Fotos erkennt, auf die Verarbeitung von ausgedienten Turnmatten (gibt´s im Übrigen auch in Grün!) spezialisiert, die sie mit einem Wildlederimitat in Hellbraun und derben Steckschlössern kombiniert. Macht den Retrostyle ihrer Taschen und Notizbücher perfekt, finde ich! Man denkt, man könnte die Turnhallen der Kindheit (vor allem die der Grundschule!) förmlich riechen, was sich selbstverständlich als olfaktorische Fata Morgana entpuppt, denn es wird alles vor der Verarbeitung gründlich gereinigt. Praktisch ist auch, dass sich die Turnmattenprodukte nach starkem Gebrauch saubermachen lassen, da sogar das Wildlederimitat waschmaschinengeeignet ist.

Wer jetzt behauptet, er hätte schon genug Taschen oder stopfe eh alles in die Hosentasche, dem sei noch mitgeteilt, dass Sandra aus den bereits genannten Materialien und Weinkisten auch vielfach einsetzbare Kleinmöbel baut wie z. B. die ErsatzBank oder den SitzTurner, die sowohl als Sitztruhe als auch als Sitzregal eingesetzt werden können. Und Stauraum ist ja bekanntlich immer gut!

Wenn Euch diese Art des Upcyclings auch so gut gefällt, schaut in einer ruhigen Minute mal bei Zwischen.Pol im Shop vorbei, ich bin sicher, Ihr werdet fündig! Genau so wie ich!

Es grüßt vergnügt und wünscht Euch eine gute Woche
die Tina aus der Koje

Bräu-Girls

Wiesinger Kopie

Ja, es war ganz leise hier, aber nicht, weil es im echten Leben ruhig zugegangen wäre, z. B. habe ich mit meiner Freundin Frau Wiese eines Nachts in der Kojenküche Bier gebraut.
Ganze fünf Stunden lang waren wir mit Köcheln, Temperaturmessen und Filtern beschäftigt. Die Woche drauf, nach einer Woche Vor-sich-hin-gären in der großen Gärflasche und vorsichtigen Riech-Checks, ob das auch wirklich Bier geworden ist, was wir da zusammengekocht haben, dann das Abfüllen in Flaschen mit der Zugabe von Zucker, der das mit der Kohlensäure gerichtet hat, denn Bier ohne Kohlensäure ist ja wie Kneipe am nächsten Tag. Dann wieder einige Wochen Lagerung an einem dunklen, möglichst kühlen Ort, nämlich unter unserer Sanseverie im Wohnzimmer. Ja.

Gestern dann fand nun unser alljährliches Grünkohlessen statt, bei dem unser erstes Wiesinger Ale (mit ‚Frau Wiesinger‘  wurden wir alle beide schon während unseres Studiums gerne von Dozenten angeredet, mei, wir waren halt viel zusammen unterwegs!) gekostet wurde. Also: Es war eindeutig Bier, in dem eindeutig Alkohol enthalten war, und das mit der Kohlensäure hat auch sehr gut hingehauen, ist uns doch beim Öffnen erst einmal der Flaschenbügel um die Ohren geflogen. Im Abgang fand ich das Bier zuerst ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber in der Gesamtnote hat das Ergebnis unseres Brauereiabends gar nicht schlecht abgeschnitten.
Ich kann Brauabende empfehlen! Aber nur mit jemandem, mit dem man sich viel zu erzählen hat oder wunderbar schweigen kann.

Dies ist im Übrigen KEIN gesponserter Beitrag, aber ich verrate Euch sehr gern, mit welchem Equipment wir gebraut haben, nämlich mit dem der Besserbrauer, die vor gut zwei Jahren mit uns auf der Marktzeit in Altona standen und dort ihren Einstieg ins Brau-Zubehör-Geschäft hatten. Mittlerweile ist das Ding ja durch die Decke gegangen, was ich Kathy und Jörg von Herzen gönne! Prost allerseits!

Shea-Boom!

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Ich habe in den letzten acht Tagen zwei für mich extrem schöne Feelgood-Märkte „hinter mich“ gebracht, einmal DESIGNgift in Kiel, das andere Mal Mit Liebe gemacht in Hamburg-Wilhelmsburg. Auf beiden Veranstaltungen war ich das erste Mal vertreten und habe dort zwangsläufig neue Gesichter und ihre Produkte gesehen.

Gestern zum Beispiel, ich war mal wieder die Letzte, die kam, und eine meiner Kolleginnen  hatte schon die Veranstalter beruhigt, dass ich IMMER so spät käme und trotzdem IMMER rechtzeitig zum Start fertig wäre (danke, Inse!), hatte ich dann tatsächlich erst nach dem Herumwirbeln Zeit mich umzugucken. Ich musste auch gar nicht weit gucken, denn gleich rechts neben mir stand Janine aus Hamburg mit ihrer Naturkosmetikserie butterbutter.

Hauptbestandteil ihrer Körper- und Haarpflege  ist das sehr hautfreundliche Pflanzenfett Sheabutter, das aus der Nuss des Sheabaums in Zentralafrika gewonnen wird. Janine bietet bis auf eine Körperbutter, die mit zwei Duftölen versetzt wurde, ausschließlich Cremes an, die zu 100% aus natürlichen Zutaten bestehen. Bislang gibt es die Sorten Orange, Thymian, Lavendel und Schokolade. Neu war mir tatsächlich, dass man das reichhaltige Zeug auch als Haarpflegemittel einsetzen kann. Eventuell noch für wilde Locken und extrem trockenes Haar, aber sonst? Ich wurde eines besseren belehrt und würde das nun glatt als Haarspitzenfluid verwenden. Und da ich selbst zwar immer denke, ja, man könnte so etwas ja auch einmal in der eigenen Küche selbst ausprobieren, aber es bislang ja doch nicht gemacht habe, wird es wohl bald eine von Janines famosen Cremes werden. Mein Favorit ist Thymian.