Just like Doc Brown and Marty McFly

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Zurück in die Zukunft: DeLorean auf der Kalender Release Party ‚Girls & Legendary US Cars 2017‘ von Sway Books im Hamburger Oberhafenquartier, August 2016 

May I admire you again today? 30 Jahre PRETTY IN PINK

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Molly Ringwald fand ich toll. Als Teenie und auch schon davor.  Die hatte rote Haare, wo doch sonst alle jungen Schauspielerinnen in den US-Teeniebopperfilmen der Achtziger total blond waren. Okay, bis auf Demi Moore (ja, Leut´, die war damals auch noch jung!)…

Nun lese ich kürzlich, dass ‚Pretty in Pink‘ 30 Jahre alt wird und denke mir, komisch, so alt fühle ich mich noch gar nicht. Aber Tatsache ist, dass ich den Film gesehen habe, als er in den Kinos war. Das war 1986.

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Andie (Molly) gehört nicht zu den cool kids. Nicht mal reich ist sie. Sie passt mehr auf ihren verzweifelten Vater auf als der auf sie. Und gesteuert von dem großen Wunsch, doch einfach auch mal cool und vor allem normal zu sein, verknallt sie sich auch noch in einen aus der angesagten Highschool-Clique, den schönen Blane, der aber meiner Meinung nach eher eine ferngesteuerte Rosine statt eines Gehirns im Oberstübchen hat, lässt er sich doch von seinem absolut ekligen Neureichen-Kumpel Steff vorschreiben, wie er was zu machen hat; und der prophezeiht: ‚That girl was, is, and always will be nada!‘ In anderen Worten: Finger weg, sonst darfst du bei uns nicht mehr mitmachen!

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‚Pretty in Pink‘ steht zusammen mit ‚Ein Offizier und Gentleman‘ (but that ist a different story) bei meinen ‚Mädchen-DVDs‘. Wenn ich den Film heute sehe, habe ich immer noch enorm viel Spaß.
Mistgurke Steff muss echt verdammt oft sitzengeblieben sein, war sein Verkörperer James Spader doch damals schon weit über das Highschool-Alter hinaus; und seine blonde Cheerleader-Gespielin sah irgendwie auch nicht viel jünger aus.
Ich mochte Andies Vater (again der großartige Harry Dean Stanton!) trotz seines Phlegmas und seines Selbstmitleids. Und ich mochte Iona, die  schrille Dame und Freundin aus dem Plattenladen, in dem Andie nach der Schule jobbt. Am meisten geliebt habe ich aber den guten Duckie-Boy, Andies best buddy, der unsterblich verliebt war in sie. Er ist doch das Salz in der Suppe bzw. gibt dem Film seinen Pfeffer! Mal ehrlich, die eloquentesten Sätze stammen doch von ihm und nicht von Weichspüler Blane!

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Gewünscht habe ich mir immer, dass Andie und Duckie zusammen zur Prom Night gehen, ganz egal, ob aus den beiden nun was wird oder nicht. Duckie hat sie aber lediglich an den geläuterten Blane, dem urplötzlich ein Licht aufgegangen ist, übergeben dürfen, in den Achtzigern funktionierte das Happy End eines Teeniefilms wohl nur so. Aber es gibt etwas, was ich den anderen Duckie-Fans mitteilen muss: Ja! Ein alternatives Ende wurde damals gedreht. MEIN Wunschende! UNSER Wunschende! Jippiiiieh! Alleine das Wissen darum beruhigt mich.

Übrigens haben mir Andies Herumgeschnibbel an Ionas wunderbarem Petticoatkleid und das daraus resultierende Abschlussballkleid nicht so gut gefallen, dafür aber das, wofür selbiges stand: Sch… doch drauf, was andere denken, wie Du sein sollst / was Du tragen musst / welche Mucke Du hören musst, um angeblich mitmischen zu können! Mach mal Dein Ding und sei einfach Du selbst!

Und heute würde ich sogar noch hinzufügen: Du kannst nähen, Andie! Und die anderen so? ;)

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Alles Gute zum 30. Geburtstag, Pretty in Pink!
But I…would have picked Duckie!