Neue Motivbeutel – introducing J. S. Rüttinger

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Manche Dinge dauern eben. Darüber gesprochen haben wir nämlich schon vor zwei Jahren: Der Offspring meinte damals, ob wir später nicht einmal gemeinsame Sache machen könnten, natürlich nur, wenn auch pekuniär etwas für ihn dabei herausspränge, umsonst gäbe es seine Entwürfe nicht! ;)
Darauf erwiderte ich, dass das mit der Lizenzgebühr schon klar gehen würde, dass ja aber in erster Linie noch ein passendes Druckmotiv fehlen würde.

Vor ca. einem Jahr dann tauchte in seinen Entwürfen das erste Mal der Delfin mit der Matrosenmütze in Form einer Bleistiftzeichnung auf. Der gefiel mir ja schon sehr gut!

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Aber natürlich hat es jetzt noch einmal eine ganze Weile gedauert bis der Delfin in eine Siebdruckvorlage umgestaltet worden war.
Anlass war ein gemeinsamer Siebdrucktag in den gerade vergangenen Frühjahrsferien, an dem der Offspring  selbst einmal Sieb und Rakel ausprobieren sollte. Am Druckvortag entstand so die jetzt vorliegende Grafik, für die die Textildesignerin Linda das letzte Feintuning übernommen hat und die es zukünftig in den zwei abgebildeten Varianten geben wird.

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Der Delfinbeutel ist ein sehr ordentlich verarbeiteter, inzwischen auch GOTS-zertifizierter Biobaumwollbeutel mit einer Bodentiefe von 14 cm und breiten, komfortablen Trägern, also ideal zum Einkaufen oder für den Transport von Pfandflaschen und Altpapier. Bei uns zu Hause hat sich diese Beutelform schon vor vielen Jahren bewährt und Plastiktüten fast vollständig ersetzt, ungelogen! Die Baumwollshopper kommen  außerdem auch ganz schön rum, denn zusammengefaltet passen sie sogar in kleine Handtaschen hinein und sind so auch beim Spontaneinkauf parat.

Info J. S. Rüttinger:
Der Offspring ist 30 Jahre jünger als ich. Zu seinem 1. Geburtstag bekam er Wachsmalmäuse von Pelikan geschenkt und legte ziemlich zügig mit Zweifarb-Gekrickel los. Malen und Zeichnen gehören seitdem zu seiner Freizeitgestaltung, mal mehr, mal auch weniger. In jedem Fall ist sein Stil im Laufe der Jahre gereift.
Er bedient sich vieler verschiedener Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten wie Kreide, Bleistift, Stencil und Tempera, sein Favorit ist (und wird es wohl auch noch eine Weile bleiben) der Bleistift.

P.S. In Sachen Lizenzgebühr haben wir uns geeinigt und uns an dem Prozentsatz orientiert, den auch mein Partner in crime Anja Jung vom Cosmic Shop erhält. Da gibt´s wirklich nix zu meckern! ;)

Tschüs Plastiktüte! Wir steigen um!

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Ja, ne, nicht Jute statt Plastik, sondern einfach Mehrweg statt Einweg! Gibt doch so viele Alternativen: miniklein faltbare, langlebige Polyesterbeutel, bedruckte Stoffbeutel, selbst genähte Einkaufstaschen, PET-Taschen von der Supermarktkasse, einmal gekauft, unzählige Male im Einsatz!

Seit 1. April 2016 gilt die freiwillige Selbstverpflichtung im Einzelhandel, Plastiktüten nur noch gegen ein Entgelt beim Einkauf abzugeben. Diesem Vorgehen liegt eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und dem Handelsverband Deutschland  zugrunde, eine EU-Richtlinie umzusetzen, nämlich den Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten auf 40 Stück im Jahr zu senken.

Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn es statt der freiwilligen Selbstverpflichtung gleich eine gesetzliche Regelung gegeben hätte, die nicht nur Plastiktüten, sondern auch Papiertüten (für deren Produktion diverse Chemikalien und ein fast doppelt so hoher Energieaufwand vonnöten sind) mit einschließt, obwohl ich mittlerweile den Eindruck gewonnen habe, dass bereits viele umgedacht haben und versuchen auf Plastiktüten ganz zu verzichten. Das finde ich sensationell gut, denn das mit dem Umdenken, das fällt uns Deutschen ja so manches Mal enorm schwer: Ich kann mich noch sehr gut an den Unmut einiger erinnern, als 2003 die Pfandpflicht für Einwegflaschen und Dosen in Kraft trat und ich direkt nach Silvester das erste Mal mit meinen leeren Mineralwasserflaschen in der Schlange stand. Ernsthaft ausgesprochen wurden damals Worte wie „Wo kommen wir denn da hin?! Wir sind doch hier in Deutschland! Ich habe auch Wichtigeres zu tun!“. Heute ist das normal und das Gemotze von damals mutet fast irrwitzig an.
Analog dazu bekommen  wir es  bestimmt auch noch hin, die Nutzung von Plastiktüten auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren! Man muss sich lediglich angewöhnen, zusammen mit Schlüssel, Geld und Telefon auch noch nen Büdel einzupacken und den dann auch mindestens 25 Mal zum Einsatz kommen lassen. Ist absolut machbar, oder?!

Alternativen gibt´s genug, die sich in der Regel gut in Handtaschen, Rucksäcken und Manteltaschen verstauen lassen wie z. B. folgende (Klick drauf, ich habe die alle verlinkt!):

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Übrigens: Bei Deutsche Umwelthilfe e. V. findest Du eine kompakt zusammengefasste Übersicht über die am meisten verbreiteten Tüten- und Tragetaschen-Typen.

Nein, das war kein Mehlsack!

Es war ein naturfarbener Leinen-Kissenbezug mit roter Zierborte, den ich neulich geschenkt bekommen habe. Für alte Originale bin ich ja schwer zu haben, wie Ihr wisst, und im Kopf ratterte es sofort los, was ich damit machen könnte; habe ich dann aber alles wieder verworfen, denn als ich gestern Morgen in der schon ziemlich mollig warmen Zwischenwerkstatt ankam, fügte sich mal wieder in Sekunden alles zusammen.

Es war sowieso die Woche der Rucksackbeutel, ich glaube, nur vorm Hafengeburtstag habe ich in einer Woche noch mehr Exemplare genäht. Auf einen mehr kam es da auch nicht mehr an (obwohl ich dann zum Abschluß der Arbeitswoche als Ausgleich auch noch ne schön organisch geformte Clutch nähen durfte, ich hatte ja bereits viereckige Augen!).

Herausgekommen ist ein maritimes Kerlchen, kernig und verwegen, und ich habe ihm den Namen HEIN gegeben. Bekommen könnt Ihr den Unikat-HEIN über Frau Lux, ein Original, das ich so kein zweites Mal nähen werde.

Format: 34 cm x 44 cm
Innentasche: 13 cm x 18 cm
Kordellänge je 2 m, kann angepasst werden

Material: gestreifter Jeansstoff, hellgrauer Baumwollköper, Upcycling-Leinen, Baumwollkordel, Volumenvlies H630

So, und nun wünsche ich Euch allen ein Sommerwochenende to remember!
Macht was ganz Tolles und seid herzlich gegrüsst von der Tina aus der Koje

Nature exploding

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..und zwar nicht nur bei mir hinten im Hof, sondern auch auf einem absoluten Unikat-Beutel. Ich hab´ ihn PEGGY SUE getauft, denn der Büdel ist echt ein absolutes Mädchen, auch wenn er sich auf dem Foto wenig damenhaft hingefläzt hat.

Ich war neulich wegen was ganz anderem in dem Laden, in dem Frau Nähzimmer ihre Kurse gibt, da fiel er mir in die Hände: ein strechtiger Stoff in MINT!!! mit Blumenbukett. Geht´s noch toller?! Den habe ich dann für mich gekauft, denn daraus ist, manche sind bereits total im Bilde, der Easy Knit Pencil Skirt aus dem großartigen Buch Gertie sews Vintage Casual vom noch viel großartigeren Gretchen entstanden. Tja, danach war aber noch Stoff übrig…

…also, der Bleistiftrock ist definitiv meiner, aber der Rucksackbeutel PEGGY SUE für eine von euch.

⚓ Format: 34 cm x 44 cm
⚓ Innenfutter aus dunkelbauer Baumwolle mit leichtem Strukturmuster
⚓ Tunnelzüge und Schlaufen aus naturfarbenem Leinen
⚓ aufgesetzte Innentasche aus naturfarbenem Leinen mit Druckknopf im Format 13 cm x 18 cm
⚓ Länge der Kordelzüge je 2 m, kann also bequem als Rucksack getragen werden

Preis 40 €

Bei Interesse schickt mir eine Nachricht, okay?

Koje-Streetwear gesichtet!

Meine beste Freundin hat mir am Sonntag folgendes Foto geschickt mit dem Kommentar „Ostern in der Osterstraße“. Ich gebe zu, ich musste zweimal hingucken. Und wenn ich jetzt behaupten würde, ich fände das nicht einfach saugeil, dann wäre das gelogen.

IMG-20150405-WA0000Koje-Rucksackbeutel ROTES MEER und AHOI MEIN MÄDEL gemeinsam unterwegs in Hamburg

Und bekommen könnt ihr die Turnbeutel hier bei mir, in den Shops und, na, wie überaus überraschend, bei der

nachbarin
Osterstr. 8
20259 Hamburg

Öffnungszeiten Mo. – Fr.
12.00 Uhr – 19.00 Uhr

Ich hau´ jetzt ab in die Katakomben und wünsche euch eine tolle kurze Woche!

Herzliche Grüße,
Tina