Näh-Rückblick 2017: Tops & ein Flop

Für mich hat nach Weihnachten die ruhigste Zeit des Jahres begonnen und so kann ich gerade viel für mich und die Meinen nähen und mir die Zeit nehmen, in Sachen Schneidern dazuzulernen und Neues auszuprobieren. Ich bin schon dabei! So ganz ohne Zeitdruck. :)

Auch habe ich Revue passieren lassen, was ich im letzten Jahr für mich genäht habe. Insgesamt war´s sehr Jersey-lastig und es ist nur eine Handvoll Kleidung genäht worden,  obwohl ich tatsächlich  mit viel mehr Schnittmustern geliebäugelt habe. Aber die liebe Zeit! Und dann hat man ja auch nicht gerade wenig schon im Kleiderschrank liegen!
Andererseits habe ich wohl die Prioritäten bei der  Auswahl der Schnittmuster richtig gesetzt, denn nix ist blöder als ne Schrankleiche zu nähen und ich ziehe fast alle 2017 genähten Teile supergerne an.

Den Anfang machte das Langarmshirt Mathilda, das es in einer Schnittmusterkombi aus Kleid und Shirt vom Kreativlabor Berlin in vielen Varianten gibt.

Der Einsatz meines mintfarbenen Shirts ist aus ganz feingeripptem Bündchen, aus dem ich auch die Ärmelabschlüsse genäht habe. Damit´s noch ein bisschen mehr her macht,  gab´s von mir auch noch ne Baumwollpaspel in Offwhite, die den „Latz“ noch einmal ein bisschen mehr hervorhebt. Sehr verspielt, trage ich jetzt schon den zweiten Winter recht gerne!

Später im Jahr nähte ich dann in Anlehnung an das Schnittmuster ein in der Taille abschließendes und sehr gut sitzendes El día de los muertos-Shirt, das man extrem gut zu Röcken und Hosen mit hohem Bund tragen kann.

Kleid Mathilda Kreativlabor Berlin

Mathilda in der Variante als Kleid habe ich selbstverständlich auch genäht!
Zuerst schwebte mir ein „Gouvernantenkleid“ aus schwerem Jersey vor, ohne kontrastreichen Einsatz und komplett Schwarz mit weißem Bubikragen, aber letztendlich gefiel mir dann das kleine Schwarze mit zwei großen stoffbezogenen Zierknöpfen besser.

Fazit: Der Schnitt sowie die Anleitung dazu sind  wie jedes Mal aus dem Hause Kreativlabor absolut anfängertauglich und aufgrund der vielen Variationsmöglichkeiten ihren Preis mehr als wert!

Im Frühjahr probierte ich mich dann an einem Carmenshirt aus, für das ich selbst ein einfaches Schnittmuster konzipierte.
Das Shirt links endet mit einem Bündchen knapp unterhalb der Taille, sodass auch dies ein Oberteil ist, das ich nur zu Röcken und Hosen mit hohem Bund trage (bauchfrei war für mich in den Neunzigern…). Der Schnitt lässt sich jedoch in der Länge leicht abwandeln, indem man die Trapezhöhe des Vorder- und Rückteils verändert, und so entstand im Herbst eine längere Variante mit Dreiviertelärmeln, die ich auch zu meinen alten Jeans mit eher niedrigem Bund tragen kann, ohne dass ich ständig an dem Shirt herumzuppeln muss.

Fazit: Das ist alles andere als einen raffinierter Schnitt, aber er funktioniert! Und ist bequem! Und ist schnell genäht! Und ist anfängertauglich!

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Im Juli wagte ich mich an ein Experiment und nähte das Bleistiftkleid aus dem Buch Rock´a`Bella von Gretchen Hirsch. Aus Jersey. Für das der Originalschnitt aus den Fünfzigern natürlich nicht gedacht ist.
Es funktioniert. Ohne Reißverschluss im Rücken und mit einem Nahtband als Verstärkung des Rückenausschnitts.

Dies ist tatsächlich eines meiner Lieblingsteile geworden und ich hätte es gern öfter getragen, wenn nur der Hamburger Sommer ein klitzekleines bisschen besser gewesen wäre.;)

Pencildress Bleistiftkleid Vogue Getchen Hirsch Nickistoff

Weil´s aber im Sommer so gut geklappt hat, habe ich mir im Herbst noch ein Gretchen Hirsch Pencil Dress aus Nickisamt genäht, diesmal mit Dreiviertelärmeln.
Auch hier hat es ohne Reißer im Rücken und mit Nahtband beim Rückenausschnitt nahezu fantastisch geklappt und ich möchte nicht ohne einen gewissen Stolz hervorheben, dass ich auch die Achselzwickel, die bei längeren Ärmeln eingenäht werden müssen, diesmal ziemlich souverän und mit nur einer Nahtkorrektur gemeistert habe. Auf den Fotos stehe ich mal wieder gut im Futter, sodass es gerade oben herum ein weeenig zu knapp geraten ist, aber ich fühle mich trotzdem wohl drin (und außerdem schaue ich jetzt noch genauso aus).

Fazit: Nach dreimaligem Nähen dieses Kleides und vielen Anpassungen an meine Figur besitze ich nun mein persönliches Schnittmuster in diesem Kleid.
Die Anleitungen von Gretchen Hirsch sind definitiv nix für Anfänger, aber für Nähbegeisterte, die schon ein wenig Erfahrung im Nähen von Kleidung haben,  durchaus einen Versuch wert. Vielleicht eben doch erst einmal, wie es sowieso empfohlen wird, aus Nessel oder günstigem Stoff ein Probestück nähen. Sagt natürlich wieder einmal die Richtige… ;)

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Bevor ich nun zum grauenhaften Megaflop des Jahres komme, zeige ich Euch noch meinen absoluten Lieblings-Shirtschnitt LIV von pattydoo in der Variante mit U-Boot-Ausschnitt.
Vor Urzeiten habe ich den auch einmal so genäht, wie er gedacht ist, also mit Hals-, Ärmel- und Saumbündchen. Dann habe ich gemerkt, dass die leichte A-Linie perfekt für mich ohne Bund funktioniert und lediglich am Halsausschnitt geringfügig geändert werden muss.
Das Ringelshirt z. B. hat eine Blende am Halsausschnitt, während mein eigens bedrucktes Eddie Munster-Shirt lediglich mit 1,3 cm Nahtzugabe umgenäht wurde. Ich stehe auf beides und diesen Schnitt sowieso! Der wurde mittlerweile schon oft genäht und wird es sicherlich auch immer wieder!

Jacke Handmade Kultur 2016

Hier aber nun zu meinem persönlichen Oberflop des Nähjahres 2017, eines Blousons, den ich nach einer Anleitung von Handmade Kultur (Ausgabe 3/2016) versucht habe zu realisieren. Dafür habe ich ein lange gehortetes Reststück Hahnentritt-Cord von meinem Stoffdealer um die Ecke rausgekramt, der glücklicherweise nicht die Welt gekostet hat. Probestück? Fehlanzeige, wisst ihr ja!
Mit der Anleitung bin ich eher schlecht klargekommen, ich schätze aber auch, dass dicker Cord sowie die Unterfütterung mit Volumenvlies einfach ne Runde zu viel für den Schnitt waren. Ich hatte enorme Probleme die Ärmel einzusetzen wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann (es sieht Sch… aus, sind wir mal ehrlich) und obwohl ich Gr. 40 gewählt und ganz sicher nicht die Nahtzugaben vergessen habe, damit unter Umständen auch mal n Hoodie oder ne Fleecejacke darunter passen, ist die ganze Chose extrem eng geworden und ich sehe insbesondere mit geschlossenem Reißverschluss aus, als ob ich mich in eine zu kleine Jacke gezwängt hätte. Unbequem ist sie auch noch, ich habe immer das Gefühl, es zieht mir die Schultern nach oben.

Fazit: Ich hatte an dieser Anleitung wenig Freude und kann sie guten Gewissens nur Leuten mit sehr viel Näherfahrung empfehlen. Am besten wäre, man kennt sich im Jacken- und Pattentaschen-Nähen eh schon gut aus!
Mein Nähergebnis ist absolut untragbar und wanderte im Ganzen in die Restekiste. Wer weiß, eventuell kann ich ja vom Stoff noch etwas retten, wenn ich mal Bock habe, das Ding komplett aufzutrennen, denn das Muster und auch die Braun-Violett-Kombi finde ich schon ziemlich gut.

Nun bin ich gespannt, welche interessanten Schnittmuster mir 2018 unterkommen und was ich davon tatsächlich nähen werde. Es gab ja schon ne Hose dieses Jahr (meine erste!), aber mehr vom Hosennähen ein andermal!

Ausprobieren möchte ich aber generell mehr Hosenschnitte, das Jäckchen CLARA von lillestoff sowie das Plaid Rockabilly Dress aus Gertie´s Ultimate Dress Book.
Ebenfalls in die engere Wahl sind das Kleid ETTA sowie der Rock MIETTE von Tilly & the Buttons gekommen. Ich werde berichten!

Vintage Baumschmuck

Erwin Geyer Lauscha Weihnachtsdeko 1936

Ich will sie alle!

Doppelseite aus dem Handelskatalog des Unternehmens Erwin Geyer, 1936 via
Corning Museum of Glass (sehr lesenswert!)

Gerties Bleistiftkleid aus Nickisamt

 

Ach, das mit den Gegensätzen kann ja auch hinhauen, das wissen wir doch!
Also habe ich einen von Gretchen Hirsch abgewandelten Vogue-Schnitt von 1952 aus Nickisamt genäht. Ha, das weckt Erinnerungen an die Siebzigerjahre-Kindheit mit kuscheligen dunkelblauen (nicht braunen, nicht orangefarbenen!) Nickipullis!

Denn neulich beim Lageraufräumen habe ich einen Rest Nickistoff gefunden, aus dem ich vor gut drei Jahren bereits das Funnel Neck-Shirt Coco von Tilly Walnes genäht habe. Da das damals ein Restposten von 2,5 Metern war, hatte ich noch ganz schön viel davon übrig, genug für ein weiteres Bleistiftkleid nach dem Schnittmuster vom fabelhaften Gretchen Hirsch.

Obwohl der Schnitt für feste Stoffe konzipiert ist, funktionierte er bereits im Sommer ganz prima als Kurzarm-Jerseyvariante.  Klar, das hat mit echtem Nähen im Vintage-Stil nicht ganz so viel zu tun, denn ich spare mir schon so einiges an Arbeit wie z. B. den Reißverschluss im Rücken, und abgesehen davon waren Kleider aus dehnbaren Stoffen in den Fünfzigerjahren wohl auch eher nicht existent.
Ist mir aber schnuppe, dafür sind figurnahe Kleider aus dehnbaren Stoffen saubequem, so sieht´s doch aus!

Abändern musste ich diesmal auch das Vorderteil. Es besteht aus vier Schnittteilen, weil es vom Zuschnitt her sonst nicht mehr geklappt hätte. Aber nun gut, das war eben der Kompromiss und ich find´s auch nicht total daneben.
Des Weiteren habe ich die vorderen Abnäher, die man bei Gretchens grünem Kleid auf der linken Seite deutlich erkennen kann, komplett weggelassen. Das Pencildress sitzt jetzt im Gegensatz zum Originalschnitt eben nicht knalleng in der Taille, jedoch können die Abnäher immer noch nachträglich eingearbeitet werden. Im Moment fühle ich mich aber in dem Kleid wohl, so wie es jetzt ist, mit zwei Kilo weniger sähe das wahrscheinlich schon wieder anders aus. ;)

Pencildress Bleistiftkleid Gretchen HirschPencildress Bleistiftkleid Vogue Getchen Hirsch Nickistoff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dat Gretchen                                                                   Dat Tina

Dafür bin ich, weil der Schnitt keine angesetzten Ärmel hat, nicht um das Einsetzen von Achselzwickeln, also rautenförmigen Stoffeinsätzen im Achselbereich, herumgekommen.
Ich habe ein Elefantengedächtnis und habe die Quälerei beim Nähen meines ersten Pencildress selbstverständlich NICHT vergessen. Deshalb freue mich mitteilen zu können, dass ich glücklicherweise auch diesbezüglich lernfähig bin und mir das Einsetzen beim Nickisamtkleid schon viel leichter gefallen ist: Sie sind fast perfekt eingenäht. :)

 

Generell ist es so, dass ich in Gerties Büchern zwar fleißig die Theorie über Nähtechniken und vor allem das Anpassen von Schnittmustern lese, aber eine Schnittmusteranpassung noch nie bis zum Ende durchgehalten habe. Das einzige, um das ich einfach nicht herumkomme, ist die Anpassung an meine Körpergröße. Ansonsten gehöre ich zu den Leuten, die sich während des Nähens herantasten. Dafür gibt es Renate, meine Schneiderpuppe, oder, sofern Zeit dafür ist, stecken Sevgi und Sebile in der Schneiderei ab (also während ich drinstecke, versteht sich).

Nach diesem Kleid hat das für dieses Schnittmuster jedoch ein Ende: Ich finde es so, wie es ist,  so gelungen, dass ich den Schnitt vom aktuellen Kleid abnehmen werde.

Wie macht ihr das so? Striktes Anpassen des SM an die eigenen Maße oder Freestyle-Herantasten?

Vintage Halloween

Happy Halloween 2017.jpg

So, in wenigen Tagen ist es wieder so weit: Halloween, das wir als Kinder der Siebzigerjahre nur aus amerikanischen Filmen kannten.  E.T. und so. Und als wir ein bisschen älter waren natürlich Halloween, in dem so viel geschrien wurde, dass ich dachte, woher nimmt die Jamie Lee bloß die Luft dafür, wo sie doch auch so viel herumrennen muss. :)

Für mich hatte Halloween aus diesem Grund also schon immer weniger etwas mit Religion und Brauchtum am Tag vor Allerheiligen zu tun als mit ein bisschen Verkleidungsulk und ganz viel Grusel. Das mögen viele, vielleicht auch zu Recht, kritisieren und doof finden, aber mir macht´s Spaß!

Halloween Poster Deko 1960´s

Meine beste Halloween-Party hatte ich vor fünf Jahren mit ganz wenig Personen, von denen drei zum damaligen Zeitpunkt keine zehn Jahre alt waren. Bombe, sage ich Euch!
Dieses Jahr gehört die berüchtigte German Gemütlichkeit (schließlich bekommen wir einmalig einen Feiertag „geschenkt“), einschlägige Filme, schweißtreibendes Kürbisschnitzen, eine Kürbis-Curry-Suppe sowie ein appetitlicher Starter und Schnabulier-Kram als Nachtisch dazu. Dann bin ich happy!

Let´s boogie and wake the dead by Christopher Lee!

Denn, ehrlich gesagt, manchmal zieht es mir echt die Schuhe aus, was für schockierende Blüten Koch- und Backkünste in Sachen Halloween treiben. Dieses Jahr habe ich sogar schon Muffins in Form menschlicher Organe mit rotem Fondant und „Blutsauce“ überzogen gesehen. Handwerklich sicher nicht zu verachten, aber…ach, das Auge isst bei mir halt mit!

Happy Halloween

Was jedoch auch die nächsten Tage schon nicht fehlen darf, ist ein bisschen Halloween-Deko-Zeug. Wie bei so vielen anderen Sachen auch fahre ich diesbezüglich sehr auf Illustrationen und Grafiken aus vergangenen Zeiten bzw. Reproduktionen ab. Ein paar, die ich mir auch ohne weiteres das ganze Jahr über in die Wohnung hängen würde, zeige ich Euch hier. Ein bisschen mehr davon gibt´s auf meinem Pinterest-Board im Halloween Graphics & Design-Ordner.

Jack o´Lantern

Jemand, der übrigens in der Jetztzeit absolut famose Illustrationen im Retrostil erschafft, ist die amerikanische Künstlerin Stephanie Buscema. Von ihren Entwürfen wirken manche wie komplett aus der Zeit gefallen. Ich mag ihren verspielten Stil sehr und finde es darum sehr  schade, dass sie nur innerhalb der USA verkauft, denn ich bin sicher, auch hier würden ihre Bilder und Stoffprints guten Absatz finden. Dafür bin ich jedoch ein enthusiastischer Follower ihres Instagram-Accounts. Werft bei Interesse unbedingt mal einen Blick drauf, es lohnt sich sehr, nicht nur an Halloween!

Wärmstens empfehlen möchte ich auch die Arbeit von Lance Inkwell, der den Stil alter Comics absorbiert zu haben scheint. Insbesondere seine Halloween-Illustrationen sind nicht nett und lieblich, sondern haben definitiv einen gruseligen Touch. Auch hier lohnt sich ein Besuch auf seinem Instagram-Account sowie seiner Homepage.

Trick or treat cat

Um abschließend auch ja schön beim Grusel zu bleiben: Wen jetzt obendrein noch interessiert, in welchem Aufzug die lieben Kleinen früher an Halloween durch die Straßen gezogen sind, den würde ich noch hinüberschicken zu Vintage Everyday.

Aber Achtung: Ist echt nix für schwache Nerven!

Grinsekatze invers_1

T-Shirt mit Bubikragen

T-Shirt mi Bubikragen Upcycling_1

Neulich traf mich der Eifer Kleidung auszusortieren volle Breitseite. Das musste ausgenutzt werden! Anders als sonst gab es diesmal auch keine Gnade für die Teile hinten im Schrank, die ich seit Jahren bei jeder Flohmarkt-Sortierung immer wieder einräume, weil ich sie doch so schön finde, aber die ich irgendwie trotzdem nicht mehr trage. Die flogen diesmal raus, alle!

Dann gab es aber auch das kleine, traurige Häufchen Kleidung, das überhaupt nie getragen wurde, klassische Fehlkäufe. Darunter befand sich auch ein T-Shirt, das ich nur wegen seiner Farbe gekauft hatte, dessen Ausschnitt ich, nun ja, vor dem Kauf akzeptabel, aber danach absolut indiskutabel fand. Viel zu eng!

Fast wäre es auch in der Flohmarkttüte gelandet.
Ja, aber die Farbe fand ich doch so schön!

T-Shirt mit Bubikragen Upcycling_12

Also stöberte ich ein wenig im Netz. Und fand dort auch eine mögliche Lösung, wenn man es ein wenig verspielt und Retro mag: Auf dem Blog der Tagträumerin mit dem bürgerlichen Namen Laura, einer gelernten Schneiderin, Designerin und Verfasserin von Nähbüchern, gibt es einen schon älteren Beitrag über ein T-Shirt-Upcycling. Sie zeigt darin, wie man einen Bubikragen an einen individuell zugeschnittenen T-Shirt-Ausschnitt annäht. Die Idee finde ich genial und das Anfertigen des Schnittmusters sowie die Umsetzung aufgrund der bebilderten Anleitung ganz leicht.

Für meinen Kragen habe ich ein Stück Baumwolle mit einem Mid Century-Retromuster auf einem hellen Gelb gewählt. Den Ausschnitt habe ich fast gar nicht vergrößert, sondern lediglich die Einfassung des Ausschnitts weggeschnitten. Da mit einer Nahtzugabe von 1,5 cm gearbeitet wird, wird ebendieser Ausschnitt ja noch einmal ein gutes Stück prominenter, sobald der Kragen an das Shirt angenäht wurde.

T-Shirt mit Bubikragen_3

Ich bin sehr angetan.  Das Teil kommt jetzt nicht mehr nach hinten in den Schrank. Glück gehabt, liebes T-Shirt! ;)