Eddie Munster: Kleines Werwolf-Kuschelkissen

Kissenbezug gelb Eddie Munster

Keine Angst, er ist ein netter kleiner Junge und  beisst auch nicht! Wirklich! :)

Ihr wisst ja vielleicht um mein Faible für die Sechzigerjahre-Serie The Munsters und nur für die, nicht etwa auch für die ganzen merkwürdigen Remakes, die es davon in späteren Jahrzehnten gab.

Es war also eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann sich noch jemand aus dieser entzückenden Familie Zutritt zu meinem Siebdruck-Portfolio verschaffen würde.

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Mama Lily und Papa Herman gibt es inzwischen als The Munsters-Charaktere auf Stoffbeuteln, Geschirrtüchern und Stoffservietten. Als dritter im Bunde wird es zukünftig Eddie, den zuckersüßen Werwolf-Sohn von Frankenstein Herman und Vampirin Lily, zusammen mit seiner Werwolfpuppe auf Kissenhüllen passend für das Inlay-Format 40 cm x 40 cm geben.

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Damit man sich Eddie nicht nur aufs Sofa, sondern gegebenfalls auch als kleines gemütliches Knautschkissen ins Bett legen kann, haben die Bezüge einen schlichten Hotelverschluss, der nirgendwo drückt. Erhältlich ist es in bisher sieben Farben mit rotem oder schwarzem Aufdruck im Zwölfte Koje links-Onlineshop.

Die Kissenbezüge sind im Übrigen nicht zugekauft, sondern werden alle von mir aus Baumwoll- und Leinenstoffen genäht. Der Aufdruck ist im klassischen Siebdruckverfahren aufgebracht und mit Hitze fixiert worden, sodass die Bezüge in der Waschmaschine gewaschen werden können.

Da kann Halloween jetzt kommen, oder?

Bordürenwachstuch Teil 1: Wand-Utensilo und Übertopf

Bordüren- oder Borderprint ist was Feines! Es löst völlige Begeisterung in der Koje aus, denn Selbiges hinterlässt mit seinen wechselnden Prints und Mustern ganz klar das Gefühl, als hätte ich nicht nur einen Stoff, sondern ganz viele verschiedene.

Erst neulich bin ich zu so einem wunderbaren Print wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Einer meiner Stoffdealer, nämlich kleinkariert-stoffversand mit Sitz in einem freistehenden Hexenhäuschen in Hamburg-Rissen, machte fast bei mir um die Ecke drei Tage lang einen Pop Up-Store und dort bin ich hin, ist doch klar! Dort angekommen wurde vorm Stoffkauf erst einmal ausgiebigst gequatscht. Im Verlauf des Gesprächs fragte mich Inhaberin Ursula, ob ich nicht auch einmal Lust hätte, für kleinkariert ein Desisnbeispiel zu fertigen. Hatte ich, denn das mache ich schließlich sonst nie.

Mitgegeben hat sie mir den Echino Bird Song in Pink-und Rosatönen aus dem Hause KOKKA, ein Baumwoll-Leinen-Gemisch mit Beschichtung. Ist ein Borderprint. Und liegt auf der für japanische Stoffe typischen Breite von nur 1,10 m.
Sehr edel, sehr schick!
Da muss man ja eigentlich mehr als ein Designbeispiel nähen, oder?!

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Was ich mit diesem Stück Wachstuch alles angestellt habe, zeige ich  euch nun.

Im Übrigen: Nützliches Zubehör, welches das Nähen von Wachstuch enorm erleichtert, ist ein spezieller Teflon-Nähfuß, der in der Regel sehr smooth über Wachstuch und z. B. auch Kunstleder gleitet. Er ist nicht ganz günstig, aber falls man vorhat viel mit Wachstuch zu arbeiten, lohnt er die Anschaffung. Das Ding amortisiert sich im Nu! ;)
Sehr viel weniger kostspielig ist es, wenn man auf das Wachstuch schön rutschiges Backpapier legt, dieses mit einnäht und im Anschluss wieder herunterreißt.
Aber Obacht: Das gibt halt wieder Müll! :(

So. Nun geht es aber mal los! Mit diesem Stück hier:

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Ich finde Aufbewahrungen, die man an die Wand hängen kann, ungemein praktisch, sei es nun meine Scheren-Aufbewahrung in unserer Küche oder der Designklassiker Uten.Silo von Vitra. So kam ich drauf, obwohl ich nicht gerade Mistress of Frisurenmaking bin, für meine ganzen Haargummis, Haarnetze, -nadeln etc. und, o lá lá, den Blütenschmuck, ein kleines Wand Utensilo in der Größe 40 cm x 40 cm zu nähen.

Im oberen Bereich habe ich horizontal einen 2,5 cm breiten Wachstuchstreifen angebracht, den ich jeweils alle 10 cm mit einer vertikalen Naht fixiert habe. Dort kann ich nun alles, was einen Clip oder Haken hat, hin packen. Für den ganzen Rest habe ich im unteren Bereich vier Ziehharmonika-Taschen mit einer Taschentiefe von 4 cm aufgenäht. Dabei habe ich die Taschen fortlaufend aus einem langen Stück Wachstuch genäht und einfach immer eine Teilungsnaht gesetzt. Alle offenen Kanten habe ich mit Schrägband versäubert und zu guter Letzt zwei 11 mm-Ösen für die Aufhängung eingeschlagen.

Wandutensilo Wachstuch

Ich sag´ euch, Die Jungs kriegen einen Vooogel, wenn sie den Traum in Grau und Rosa sehen! ;)

Das war also der erste Streich!
Vom Vogelschwarm  war aber danach noch etwas übrig, aus dem ein kleiner Übertopf entstand.

Hierfür habe ich mich an Tontöpfen mit einem Durchmesser von 12 cm orientiert. Der Durchmesser des Übertopf-Bodens beträgt 13,2 cm, sodass der Tontopf mit der Pflanze bequem hineinpasst. Der Korpus des Übertopfes läuft nach unten hin leicht konisch zu; dies habe ich durch das Abnähen von vier 0,5 cm tiefen Falten erreicht, die ich am unteren Ende abgenäht habe. Kann man aber auch weglassen.

Damit man die Pflanze gießen kann ohne dass die unbeschichtete linke Seite patschnaß wird und schimmelt, habe ich eine robuste Plane zur Hand genommen, Verpackungsmüll, der in der Schneiderei bei der Lieferung von großen Ballen Molton anfällt.  Daraus habe ich einen großen Kreis geschnitten. Der Radius errechnet sich aus der Länge der unteren Breite des Korpus-Zuschnitts (bereits mit den Abnähern) exklusive der Nahtzugaben. Dazu wird dann die Höhe des Korpus exklusive der oberen Saumzugabe und unteren Nahtzugabe addiert. Auch vom Radius des Boden-Zuschnitts muss zuerst die Nahtzugabe abgezogen werden.

Ein Beispiel:
Radius Boden: 6,1 cm
Höhe des Korpus-Zuschnitts 25 cm
Saumzugabe zum Umnähen: 4,5m
Planen-Radius: 6,1 + 25 – 4,5 = 26,6 cm

CAVE: Die Errechnung erfolgt IMMER ohne die Nahtzugaben!

Ist der Kreis zugeschnitten, platziert man den Übertopf auf links gedreht mittig auf dem Kreis, zieht die Plane möglichst gleichmäßig an den Seiten hoch und legt sie in Falten. Das ist ein bisschen frickelig, aber das Gute ist: Es muss ja auch nicht super perfekt aussehen. Darüber klappt man dann die 4 cm Saumzugabe und fixiert das Ganze mit Wonder Clips. Einmal im Gradstich rundherum nähen, den Übertopf nach rechts wenden und schon hast Du einen Übertopf mit einem wasserdichten Innenfutter aus Plane!

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Nur noch so ein Gedanke: Mit Makramee, der aus dem Orient stammenden Knüpftechnik, habe ich es leider so gar nicht, aber trotzdem möchte ich anmerken, dass man aus solch leichten Übertöpfen auch eine famose Hängeampel für kleinere Pflanzen bauen könnte – z. B. indem man drei bis vier Ösen in den (verstärkten bzw. doppelt gelegten) oberen Rand einschlägt und Kordeln durchzieht.

Aber meine beiden Sansevierien-Ableger bleiben beide lieber erst einmal auf dem Boden! :)

Ich freue mich sehr über Feedback!

Und die Fortsetzung folgt bald mit dem Mittelteil des Echino-Wachstuchs! Seid ihr gespannt? Ich ja! :)

Hamburger Ausnahmezustand-Pinnwand

Ja, der 7. Juli 2017 in Hamburg, den werde ich nicht vergessen. Ich nehme an, den 8. Juli auch nicht. Den halben Tag habe ich nichts auf die Reihe bekommen, aber so langsam erwache ich aus meiner Schreckstarre.

Nicht, dass ich hier mit den Schablonen eines 1999 gekauften Schablonenbüchleins* so hell of al lot kreativ gewesen wäre, aber dafür war das Stupfen schön meditativ und das Ergebnis meines kleinen Pinnwand-Make Overs ganz schön schön!
Kleines Problem: An so ne Pinnwand mag man ja fast nix mehr dranpinnen… ;)

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Zutaten:

  • alte Pinnwand ausm Keller
  • Acrylfarbe Grün und Zitronengelb, um verschiedene Grüntöne zu erzeugen
  • florale Schablonen, hier Hibiskusblüte und Ranken
  • Stupfpinsel


*Katrina Hall, Gestalten mit Schablonen: Früchte & Blumen, Könemann Verlag 1999, ISBN 3829023057

Retrokühltasche aus einer Tiefkühltüte

upcycling Kühltasche aus Kühltüte

Ist auch beim Umzug ganz weit hinten in der Speisekammer aufgetaucht: Meine Tiefkühltüte von ALDI. Die ich vielleicht ca. vier Mal mithatte, wenn ich einkaufen war, inklusive dem einen Mal als ich sie gekauft habe. Ja. Wollte P. natürlich wegwerfen und was wollte ich? Das Gegenteil.

Ich mach´ da ja noch was draus!“
„Aha.“
„Ja, e-echt!“

Nun war ich aber in Zugzwang!
Zwischendurch habe ich ja aber auch mal ne Idee. Okay, zugegebenermaßen eine naheliegende. Ich hatte nämlich auch noch ein wunderbares Stück beschichtete Baumwolle, das ich einmal hinten in der Umkleide von Alexa´s gefunden hatte. Aus welchem Jahrzehnt weiß ich nicht, aber in jedem Fall mit einem ganz famosen Retromuster versehen, wie gemacht für eine richtig coole Kühltasche.

Upcycling Kühltasche aus Kühltüte
Und hier ist sie nun, die praktische, faltbare Kühltasche,  unter maximal möglicher Ausnutzung der inneren Folienbeschichtung  einer ALDI-Kühltüte.
30 cm hoch ist sie, 22 cm breit und 19 cm tief. War auch gleich im Einsatz beim Eis holen und schon beim Abendpicknick auf dem Spielplatz vorm Haus dabei.

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Habt Ihr eventuell auch noch so eine Kühltüte herumfliegen? Lust bekommen, das selbst einmal auszuprobieren?

Ich habe folgendes Material verwendet:

  • Kühltüte
  • Wachstuch
  • dicht gewebtes Baumwollmolton als stabilisierende und hitzeabsorbierende Zwischenlage
  • Reißverschluss (64 cm)
  • Schrägband zum Versäubern der offenen Kanten (1,8 cm)
  • Paspel (optional)

Achtet gleich zu Anfang darauf, dass ihr die Tüte so knapp wie möglich an der seitlichen Schweißnaht aufschneidet. So habe ich z. B. eine Fläche von 98 cm x 51 cm erhalten, mit der man ja schon einiges anfangen kann.

Das mit der Größe müsst ihr selbst entscheiden. Ich z. B. wollte die Kühltasche möglichst hoch nähen, damit ich darin auch mal eine Flasche aufrecht kühl halten kann, also habe ich mir die kürzere Seite der Kühlfolie (51 cm) vorgenommen und herumgerechnet, was am besten passen würde.

Ausgehend von der kurzen Seite habe ich dann 31 cm Höhe für die Kühltasche angesetzt und einen Streifen in der Länge des Reißverschlusses zugeschnitten, also 64 cm x 31 cm. Vom oberen Rad habe ich 4 cm abgemessen und Ober- und Unterteil  für den Reißverschlussteil zugeschnitten, das ergab zwei Streifen 64 cm x 4 cm und 64 cm x 27 cm.

Aus dem verbleibende Folienstreifen von 20 cm Breite habe ich das Ober- und Unterteil zugeschnitten, was bei mir jeweils 23 cm x 20 cm betragen hat.  Die Ecken habe ich jeweils abgerundet. Aus dem Umfang des Bodens und der Länge des Reißverschlussteils konnte ich sodann errechnen, wie breit der Streifen sein muss, der zwischen die beiden Reißverschlussenden eingesetzt werden muss und dieses Stück ebenfalls zuschneiden. Dabei müsst Ihr darauf achten, dass Ihr auch die Nahtzugaben mitberücksichtigt. (Wie man an der geöffneten Kühltasche unschwer erkennen kann, habe ich mich doch tatsächlich einmal verrechnet…aber Schrägband und ein weiteres Stück Kühlfolie haben´s gerichtet! ;) )

CAVE: Wie auch immer die Kühltasche am Ende aussehen soll, rechne zuerst genau durch und vergewissere Dich, dass Du genügend Kühlfolie für Dein Projekt hast!

Ich habe gemäß der vier Kühlfolien-Zuschnitte alle vier noch einmal aus Wachstuch und Molton zugeschnitten. Jeweils bei der Ober- und Unterseite der Tasche, also beim Deckel und beim Boden habe ich alle drei Schichten (Folie-Molton-Wachstuch) innerhalb der Nahtzugabe von 0,7 cm, also sehr knappkantig, inklusive einer olivgrünen Paspel zusammengenäht.

Für das Reißverschlussteil wurden zuerst die beiden Zuschnitte aus Wachstuch und Molton als Außenseite aufeinander genäht. Der Reißverschluss wird dann wie gehabt zwischen Außenseite und Innenfutter eingenäht. Anschließend habe ich das Reißverschlussteil mit dem Rückteil der Kühltasche zu einem Ring vernäht und die offenen Kanten im Innenfutter mit Schrägband versäubert. Ober- und Unterteil eingenäht (natürlich bei offenem Reißverschluss um wenden zu können ;) ) und auch diese Kanten im Innenfutter mit Schrägband etwas schicker gemacht.

Fertig!

Bin hochzufrieden!

Die Kühltasche ist tatsächlich sehr geräumig geworden. Wenn es zukünftig nur noch mit dieser famosen Tasche zum Picknicken geht, passen da locker noch ein paar Kühlelemente hinein, die Getränke und Lebensmittel länger kühl halten. Klar habe ich noch schnöde blaue Coldpacks im Gefrierfach liegen, aber mittlerweile schwöre ich auf die kleinen patentierten Breenbüdel mit der Spielfigur drin. Die übrigens alle von Kindern bespielt sind, ein richtiges Upcycling-Produkt also. Genau wie meine Kühltasche! :)

Upcycling Kühltasche mit Breenbüddel

Moppe Make Over: Skeleton Swing

Schablonendruck auf Holz mit Freezer Paper

Unser Moppe, die Minikommode von IKEA, wohnt schon lange bei uns, länger als der Offspring auf der Welt ist und der ist auch schon fast ein Teenager. Nach dem Umzug hatte sich die Lütte einfach einen neuen Anstrich bzw. ein komplettes Make Over verdient!

Ich bin Kreidefarbe (die mit der herrlich matten Optik) herzlich zugetan und hatte zwei, drei Farben sowieso im Haus, deshalb bekam die Holzkommode erst einmal einen frischen schwarzen Anstrich.  Zuerst hatte ich vor, nur die Vorderseiten der Einlegeböden und die Frontseiten des Rahmens cremeweiß zu streichen, aber dann kam mir eine viel bessere Idee: Schablonendruck!

Das Motiv war schnell gefunden und zwar ein tanzendes Skelett mit Zylinder, das sich sonst auf einem sehr schönen Calavera-Stoff von Alexander Henry zusammen mit vielen anderen Knochenweiblein und -männlich tummelt.
Abpausen ist ja nun nicht schwer, aber da ich die Kommode zum Drucken nicht kippen, also nicht plan legen konnte, weil dann die Schubladen 2 mm nach hinten rutschen und mit dem Rahmen keine ebene zum Fläche zum Drucken bilden würden, habe ich mich zu einem Experiment entschlossen.

Mit Freezer Paper, das in erster Linie ein mit einer dünnen Plastikschicht beschichtetes Einwickelpapier für Lebensmittel ist, kann man ja ziemlich gut mit Schablonen auf Textilien  drucken, indem man das schablonierte Papier mit der beschichteten Seite aufbügelt. Nach dem Druck lässt es sich rückstandslos wieder ablösen. Die Frage war jetzt: Klappt das bei gestrichenem Holz auch oder kommt dann beim Abziehen auch die ganze Farbe mit runter?

Im Netz fand ich bei der Stichwortsuche ‚Holz‘ und ‚Freezer Paper‘ diesbezüglich nichts. Aber ich fand  heraus, dass man mit Freezer Paper Holz bedrucken kann, indem man einen A4-Zuschnitt durch den Drucker jagt und das gewünschte Motiv auf der beschichteten Seite  spiegelverkehrt ausdruckt. Per Transferdruck  und mit Bügeleisen kann man dieses Motiv dann auf Holz bringen, was ich auch ganz spannend fand.

Aber zurück zu meiner Idee, denn da hieß es schlicht: Versuch macht klug!
Ich habe also zuerst seitlich an der Kommode ein kleines Stück Freezerpaper mit dem Bügeleisen auf Stufe 2 aufgebügelt, um zu sehen, wie sich die Farbe mit dem Papier verträgt.
Ergebnis:
a) das Papier haftete auf gestrichenem Holz
b) es ließ sich genauso einfach wie von Stoff ohne Kleberückstände wieder ablösen
c) die Farbe blieb, wo sie sein sollte

Also habe ich eine Schablone des Skeleton Man aus dem Papier erstellt, selbiges vorsichtig an einigen Stellen (nicht komplett!) an die Front der Kommode „angebügelt“ und dann wie es sich gehört mit dem Stupfpinsel vorsichtig die Farbe aufgetragen. Die Farbe kurz antrocknen lassen, dann das Papier behutsam abgezogen.
Na, da kam dann doch ein bisschen schwarze Farbe mit runter, aber sei´s drum, habe ich diese Stellen eben noch einmal vorsichtig mit Schmirgelpapier bearbeitet und mit einem feinen Pinsel schwarz übermalt. Zum Abschluss wurde das Ganze dann noch gewachst. Das Resultat mag ich leiden! Besonders toll finde ich diese Lösung für filigrane, detailreiche Schablonen, denn wenn die während des Druckens verrutschen, kann man neu beginnen; das ist beim Drucken mit Freezer Paper ausgeschlossen. :)

Um mit einer Schablone aus Freezer Paper auf Holz zu drucken, braucht Ihr folgende Utensilien:

  • Freezer Paper z. B. Reynold´s Freezer Paper
  • Bleistift
  • Schneidematte oder dicken Karton als Unterlage
  • Bastelskalpell
  • Bügeleisen
  • Stupfpinsel, am besten aus Schaumstoff
  • alte Untertasse zum Abstreifen von überschüssiger Farbe
  • Farbe, die für Holz geeignet ist wie z. B. Kreidefarbe oder Acrylfarbe
  • Schleifpapier

Schablonendruck mit Freezer Paper auf Holz