50´s-Haarband mit Helfer aus der Neuzeit

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Obwohl ich schon vorher weiß, dass manche Dinge so nicht hinhauen können, probiere ich es manchmal trotzdem einfach. Weil ich hoffe, dass mir während der Arbeit oder danach irgendwie doch noch ne Lösung einfällt.

So gerade wieder geschehen.

Aus einem, wie ich finde, wunderschönen Reststück Jeansstretch mit Blumenprint wollte ich mir sehr spontan ein Haarband zum Binden nähen. Ich wusste vom bloßen Hingucken, dass das von der Länge her knapp werden könnte. Gestern beim Messen musste ich dann den Tatsachen ins Auge blicken: knapp 70 cm. Ich natürlich: Ja, ist doch JeansSTRETCH, da ziehe und zerre ich so lange dran, bis ich einen Doppelknoten hinkriege.

20150729_16352120150729_180924Ja, was soll ich sagen, das ging natürlich nicht, nach dem ersten Knoten war Schluß, aber das Haarband doch genau meine Kragenweite! Mann!

Dann kam die Idee: Ich regele das mit einem Druckknopf! Hierfür habe ich nach einer Anprobe jeweils an den Tuchenden die Stellen für die Druckknöpfe markiert, an der Stelle der Markierung das Band wie eine Zieharmonika gefaltet und genau dort durch die sechs Stoffschichten den KamSnap angebracht. Passt wunderbar und drückt nicht, rutscht überhaupt nicht und ist trotz Druckknopf wendbar! :)

Wollt Ihr auch?
Ist echt ganz leicht:

1. Schneidet für Euer beidseitig tragbares Haarband zwei Stücke Stoff (Vorder- und Rückseite) mit einer Breite von 9 cm und einer Länge von mindestens 70 cm zu (ca. 7 cm mehr und ihr könnt auch ganz bequem binden!). Ich habe hierfür Jeansstretch und Jersey verwendet.

2. Messt ab und markiert jeweils an den Längsseiten links und rechts 10 cm und markiert an den beiden kurzen Enden die Mitte.  Verbindet nun die Markierungen an den Längsseiten in einem Bogen mit der Mitte der kurzen Seite und schneidet an der Linie entlang. So erhaltet  Ihr an beiden Seiten schön spitz zulaufende Enden.

Schritt 2

3. Legt nun die beiden Schnittteile rechts auf rechts und näht mit der Overlock oder mit der Nähmaschine an einem Ende der Längsseiten beginnend einmal runderum. Lasst dabei eine Wendeöffnung von ca. 8 cm.

Schritt 1

4. Wendet das Band, formt die beiden Spitzen aus und bügelt das Ganze gründlich. Sodann näht Ihr mit dem Matratzenstich die Wendeöffnung zu.

Schritt 35. Passt nun das Haarband an und haltet beim Abnehmen mit Daumen und Zeigefinger die Stellen, an der die Druckknöpfe angebracht werden sollen. Markiert Euch die beiden Stellen mit einem Trickmarker oder mit Schneiderkreide. Faltet nun über diese beiden Markierungen hinweg das Haarband längs zieharmonikaartig zusammen und  stecht mit einer Ahle ein Loch durch alle Schichten. Bringt dort die Kamp Snaps an.

6. Fertig, Miss Fifty! :)

3 Gedanken zu “50´s-Haarband mit Helfer aus der Neuzeit

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