Buy local! Adventssause im Nachmacher X

unbenannt-1-kopieNur noch ein Tag und es geht los!
Bei meiner Kollegin Linda Langer im Nachmacher X steigt morgen, am Samstag, den 3. Dezember, von 11.00 bis 20.00 der lange Adventssamstag, an dem auch acht weitere Labels unter anderem Zwölfte Koje links beteiligt sind.
Ihr könnt im Ladenlokal und in einem eigens dafür aufgestellten Outdoor-Zelt bei Glühwein, Kakao und Plätzchen nach Herzenslust stöbern und vielleicht findet ihr ja auch schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk?!

Neben im Siebdruckverfahren bedruckten Produkten wie Papeterie und Textilien aller Art bis hin zu bedruckter Keramik und sogar Kleinmöbeln und den patentierten Breenbüdeln (Kühlkissen mit eingeschweißten Spielfiguren) von Nachmacher X werden folgende Labels ihre handgemachten Produkte anbieten:

Caro fertigt in ihrem Label Burlemann aus Original Kaffesäcken, die von weit her gereist sind, um ihren Inhalt in Röstereien all over Hamburg abzuliefern, wunderbar praktische Küchentextilien, Wohnaccessoires und robuste Seesäcke. Da kein Kaffeesack dem anderen so richtig gleicht, erhält man bei Caro am Stand nicht selten ein absolutes Unikat, das es so kein zweites Mal geben wird.

Nun schreib´ doch mal wieder!
Mit sechs Postkartenmotiven fing es 2013 an. Heute hat der Cosmic-shop Post- und Klappkarten für fast jede Lebenslange und jeden Anlass im Sortiment, selbstverständlich auch für die Advents- und Weihnachtszeit.
Hinter dem Label steht Anja, die die Motive für ihre Postkarten weitgehend selbst fotografisch einfängt. Und um die Sache rund zu machen, gibt es zusätzlich Sticker, Plakate, Magnete und Text-Armbändchen!

Eva sendet uns aus Mannheim große Cliphandtaschen, Taschenminis für Krimskrams, Schlüsselanhänger und Tabakbeutel aus dem Hause Nephtyis- Cat Couture.
Upcycling wird bei ihr großgeschrieben, deshalb entstehen ihre nicht nur textilen Arbeiten sowohl aus neuen Materialien als auch aus älteren, gut erhaltenen Schätzchen.

Yvonne aka Miss Frida liebt den Calavera-Style und Sugarskulls im Stile des mexikanischen Día de los muertos. Da wir hier ja schließlich in Hamburg sind, darf hier und da ein Anker bzw. Maritimes nicht fehlen.
Yvonne wird ihren Schmuck, Zierkissen sowie mit Stoff bezogene Tischlampen zum langen Samstag mitbringen.

imageJanine stieß auf ihrer privaten Suche nach einer Haut- und Haarpflege ohne künstliche Duft- und Inhaltsstoffe auf das reichhaltige Pflanzenfett Sheabutter, das aus der Nuss des Sheabaums in Zentralafrika gewonnen wird. Schon sehr gut, dass sie daraufhin ButterButter gegründet hat und uns so Zugang zu zu 100 % natürlichen Cremes in den Duftvarianten Orange, Thymian, Lavendel und Schokolade verschafft. Oder?!

Hochwertige Halstücher aus Materialien von Baumwolle bis Seide findet ihr bei Bianca und ihrem Label Gespür.design. Der Clou: Bianca designt viele der dafür verwendeten Stoffe höchstselbst!
Darüberhinaus bringt sie uns kuschelige Babydecken aus Biojersey mit wunderschönen Kindermotiven und ausgefallene Quilts zum langen Samstag mit.

Frau Pelant ist diejenige, bei der ein nicht geringer Teil der Hamburg-Eimsbütteler Damen erste Nähschritte in einem Kurs gemacht hat. Sie ist ausgebildete Damenschneiderin, gibt im Nachmacher x Nähkurse und präsentiert allerhand Schönes aus Stoff so z. B. ihre mit bedrucktem Stoff bezogenen Pflaster („Mit Blut!“). Seid gespannt!

Naja, und ich halt. ;)

Wir freuen uns über euer Kommen, wenn ihr auf der Ecke seid, und wünschen euch ein erholsames Wochenende und einen schönen zweiten Advent!

Nachmacher X
Laden und Werkstatt für individuelle Produkte, Upcycling und Mitmachangebote
Grandweg 178
22529 Hamburg

3. Dezember 2016
11.00 bis 20.00 Uhr

Little shop of local design

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Ich steh´ auf solche Läden! Vorne Verkaufsfläche und hinten offen einsehbare Werkstatt, in der mit Leidenschaft gewerkelt, genäht, gedruckt, gebrannt, konfektioniert wird. Genau so ein Laden ist das Nachmacher X, in dem ich seit Neuestem meine Scheren-Utensilos und meine Backgammons to go verkaufe.

Inhaberin Linda ist diplomierte Textildesignerin und ausgebildete Innenausstatterin und einfach ein irre kreativer Kopf. Neben einem individuellen Siebdruckservice für Textilien und den Siebdruckkursen, die sie anbietet, setzt sie für ihr Lädchen eine Menge Produktideen mit dem Schwerpunkt Upcycling um. So ist sie z.B. auch die „Erfinderin“ des schon einmal erwähnten Breenbüdels, eines Kühlkissens mit sichtbarem (und geupcyceltem) Innenleben, auf das sie sogar ein Patent hat. Und auch ihr Buch Upcycling – Alltägliches im neuen Look, das sie zusammen mit Co-Autorin Janina Sticken geschrieben hat, dürfte dem einen oder anderen von Euch schon einmal begegnet sein.

Neben besagten Siebdruckkursen bietet Kollegin und Schneiderin Frau Pelant derzeit zweimal wöchentlich Nähkurse á vier Terminen an, in dem ihr als Anfänger Kniffe und Basics erlernen oder als Fortgeschrittener Kleidungsstücke und Accessoires mit professioneller Unterstützung umsetzen könnt. Ich habe zu Nähzimmer-Zeiten selber zweimal einen Kurs bei Frau Pelant besucht und habe viel an Wissen mitgenommen, das mir auch heute noch als „Ungelernte“ das Nähen sehr erleichtert.

Das ist aber immer noch nicht alles: Wenn Du bereits Siebdrucken kannst, ist es möglich, die Nachmacher X-Werkstatt tage-oder wochenweise zu mieten, und auch, wenn Du in Deiner kreativen Arbeit etwas ganz anderes realisieren möchtest, kannst Du Dir eine Werkbank inklusive Werkzeuge mieten. Co-Working eben.

Zu guter Letzt: Klar kann man auch Kindergeburtstage bei Linda feiern! Ab 8 Jahren und für bis zu sechs Kinder finden Siebdrucknachmittage á zweieinhalb Stunden statt.

Was für ein Paket, was?!

Nachmacher x
Grandweg 178
225 29 Hamburg-Lokstedt
Tel.: 040-74 10 79 10

Öffnungszeiten:
Di-Fr 10:30-18:30
Sa 11:00-16:00

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Tschüs Plastiktüte! Wir steigen um!

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Ja, ne, nicht Jute statt Plastik, sondern einfach Mehrweg statt Einweg! Gibt doch so viele Alternativen: miniklein faltbare, langlebige Polyesterbeutel, bedruckte Stoffbeutel, selbst genähte Einkaufstaschen, PET-Taschen von der Supermarktkasse, einmal gekauft, unzählige Male im Einsatz!

Seit 1. April 2016 gilt die freiwillige Selbstverpflichtung im Einzelhandel, Plastiktüten nur noch gegen ein Entgelt beim Einkauf abzugeben. Diesem Vorgehen liegt eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und dem Handelsverband Deutschland  zugrunde, eine EU-Richtlinie umzusetzen, nämlich den Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten auf 40 Stück im Jahr zu senken.

Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn es statt der freiwilligen Selbstverpflichtung gleich eine gesetzliche Regelung gegeben hätte, die nicht nur Plastiktüten, sondern auch Papiertüten (für deren Produktion diverse Chemikalien und ein fast doppelt so hoher Energieaufwand vonnöten sind) mit einschließt, obwohl ich mittlerweile den Eindruck gewonnen habe, dass bereits viele umgedacht haben und versuchen auf Plastiktüten ganz zu verzichten. Das finde ich sensationell gut, denn das mit dem Umdenken, das fällt uns Deutschen ja so manches Mal enorm schwer: Ich kann mich noch sehr gut an den Unmut einiger erinnern, als 2003 die Pfandpflicht für Einwegflaschen und Dosen in Kraft trat und ich direkt nach Silvester das erste Mal mit meinen leeren Mineralwasserflaschen in der Schlange stand. Ernsthaft ausgesprochen wurden damals Worte wie „Wo kommen wir denn da hin?! Wir sind doch hier in Deutschland! Ich habe auch Wichtigeres zu tun!“. Heute ist das normal und das Gemotze von damals mutet fast irrwitzig an.
Analog dazu bekommen  wir es  bestimmt auch noch hin, die Nutzung von Plastiktüten auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren! Man muss sich lediglich angewöhnen, zusammen mit Schlüssel, Geld und Telefon auch noch nen Büdel einzupacken und den dann auch mindestens 25 Mal zum Einsatz kommen lassen. Ist absolut machbar, oder?!

Alternativen gibt´s genug, die sich in der Regel gut in Handtaschen, Rucksäcken und Manteltaschen verstauen lassen wie z. B. folgende (Klick drauf, ich habe die alle verlinkt!):

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Übrigens: Bei Deutsche Umwelthilfe e. V. findest Du eine kompakt zusammengefasste Übersicht über die am meisten verbreiteten Tüten- und Tragetaschen-Typen.

‚Wie cool ist das denn?‘

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Das habe ich auf meinem letzten Markt vor zweieinhalb Wochen ganz oft zu hören bekommen, als ich erstmalig den Breenbüdel (‚Breen‘ ist plattdeutsch und steht für Kopf) meiner Kollegin Linda mitgenommen habe, ein superpraktisches Kühlkissen, das aufgrund von bestimmten Salzen Kälte anzieht und maximal im Kühlschrank ‚aufgeladen‘ werden muss. Ein schattiges Plätzchen tut´s aber auch, was den Breenbüdel zum perfekten Reisebegleiter z. B. im Handschuhfach macht.

Das Kissen besteht aus lebensmittelechter Folie und wird mit einer glykolfreien, kompostierbaren Kühlpaste gefüllt, in dessen Mitte sich das befindet, was das Kühlkissen so überaus charmant und besonders macht: ein oder mehrere Figuren oder Gegenstände, die alle miteinander bespielt und in Form von Spenden in Lindas Werkstatt landen. Disney, Star Wars, Playmo, Ü-Ei-Trash, Schleich-Tiere, Actionfiguren, undundund oderoderoder…ich glaube, ich werde nie erschöpfend sagen können, was Linda alles in die Breenbüdel packt, aber ich bin mir sicher, einfach jeder findet seinen Favoriten.

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Darüber hinaus bietet Linda noch einen schönen Service an: Sie fertigt auch Einzelstücke nach Wunsch. Wenn man also z. B. ein vielgeliebtes Figürchen bei ihr vorbeibringt, kann man schon bald darauf seinen ganz persönlichen Breenbüdel mit nach Hause nehmen. Und in die andere Richtung gedacht: Wenn ein Halbwüchsiger sein Zimmer mal so richtig ausgemistet hat und ein Berg von Actionfiguren oder Prinzessin Lillifees rausfliegt, dann bitte nicht in den Müll, sondern ab zu Linda damit! Upcycling eben!

Eine Auswahl an thematisch passenden Breenbüdeln werde ich kommenden Samstag beim Oldtimer und US Car-Treffen in Hamburg-Bramfeld mit dabei haben. Natürlich gibt es auch einen Breenbüdel-Shop, aber ich sag´ Euch gleich: Nehmt Euch Zeit dafür, so schnell kommt ihr da nämlich nicht mehr weg! Echt jetzt! :)

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Zugereist nach Wilhelmsburg

Hier ein paar Impressionen vom frisch eröffneten QUIDDJE* in Hamburg Wilhelmsburg.
Wirklich famos, was die fünf von VonLani, Quallie, Dr. Nadel, Ethnoé und Parzelle 43 in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben!

Ich wünsch´ einfach alles Gute und ganz viel Glück und Erfolg mit diesem tollen Geschäft!

QUIDDJE
Veringstraße 65
Hamburg-Wilhelmsburg

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 11 bis 18 Uhr
Samstag 11 bis 15 Uhr

Ich bin derzeit als Gastausstellerin mit folgenden Produkten mit im Laden dabei: LANA Handtaschen groß und klein, Scherenutensilos und Backgammons to go zum Zusammenrollen inkl. Spielsteinen

 *’Quiddje‘ ist das, was ich als alter Bayer ‚Zuagroaster‘ nenne: ein frisch Zugezogener, ein Fremder, in der Seefahrt nennt man auch eine Landratte so.